Wie teuer ist ein Ferienhaus in Schweden?

Entdecke die Kosten für das Mieten oder Kaufen eines Ferienhauses im schönen Småland. Hier findest du alle Preise und Nebenkosten.

Aktualisiert: 27. Juni 2026 4 Min. Lesezeit Steve Rahn, Gastgeber in Småland

Wie teuer ist ein Ferienhaus in Schweden? Kosten für Miete, Kauf und Nebenkosten im Check

Wie teuer ist ein Ferienhaus in Schweden? – Eindruck aus Småland, Schweden

Die Preise im Jahreslauf

Der Traum vom Urlaub oder dem eigenen Leben im typisch roten Holzhaus am See ist für viele eng mit Schweden verbunden. Doch bei der Budgetplanung stellt sich schnell die Frage: Was kostet ein Ferienhaus in Schweden eigentlich? Die Antwort fällt je nachdem, ob du ein Haus für den Sommerurlaub mieten möchtest oder über einen dauerhaften Kauf nachdenkst, sehr unterschiedlich aus. Auch die Lage spielt auf dem schwedischen Immobilienmarkt die entscheidende Rolle. Hier erfährst du alle konkreten Kosten im Überblick.

Ein Ferienhaus in Schweden mieten: Die Preise im Jahreslauf

Wenn du für die schönsten Wochen des Jahres ein Ferienhaus in Schweden am See mieten möchtest, hängen die Preise extrem von der Saison und der Ausstattung ab. Die schwedische Sommersaison ist kurz und intensiv – sie konzentriert sich vor allem auf die Monate Juli und August.

In der Hauptsaison (Juli bis August) musst du für ein gut ausgestattetes, typisches Schwedenhaus für eine vierköpfige Familie mit Kosten zwischen 700 und 1.500 Euro pro Woche rechnen. Häuser in absoluter Top-Lage – also mit direktem Seezugang, eigenem Bootssteg, inkludiertem Kanu und ohne direkte Nachbarn – können in beliebten Regionen wie Småland oder den Stockholmer Schären auch zwischen 1.500 und 2.500 Euro pro Woche kosten.

Preisunterschiede bei der Immobilienkauf

In der Nebensaison (Mai, Juni, September und Oktober) sinken die Preise drastisch. Oft bezahlst du für exakt dasselbe Haus nur noch die Hälfte oder zwei Drittel des Sommerpreises. Ein gemütliches Haus im Grünen ist dann oft schon für 400 bis 700 Euro pro Woche zu haben – ideal für Angler, Wanderer und Ruhesuchende.

Ein Ferienhaus in Schweden kaufen: Das gigantische Gefälle

Wer sich dauerhaft den Traum vom eigenen Rückzugsort erfüllen und ein Ferienhaus in Schweden kaufen möchte, profitiert abseits der großen Städte von einem im europäischen Vergleich oft sehr moderaten Preisniveau.

In ländlichen, aber beliebten Urlaubsregionen wie dem Herzen Smålands, Värmland oder Dalarna bewegen sich die Preise für ein charmantes, bezugsfertiges Ferienhaus (auf Schwedisch: *Stuga*) meist zwischen 80.000 und 180.000 Euro. Für diesen Preis bekommt man oft ein traditionelles Holzhaus mit großem Grundstück, Kaminofen und typisch schwedischem Charme.

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Nebenkosten eines Ferienhauses

Suchst du jedoch ein exklusives Objekt in absoluter Alleinlage direkt am Seeufer mit eigenem Strand oder ein Haus in unmittelbarer Nähe zu den Metropolen Stockholm und Göteborg bzw. an der beliebten Westküste (Bohuslän), steigen die Preise rasant an. Hier starten die Immobilien selten unter 300.000 Euro und können problemlos die Millionenmarke knacken.

Die laufenden Nebenkosten eines schwedischen Ferienhauses

Egal ob gemietet oder gekauft: Ein Haus im Norden verursacht Nebenkosten, die man bei der Kalkulation im Blick behalten sollte.

Beim Mieten eines Ferienhauses sind die Kosten für Wasser und Strom oft schon im Mietpreis enthalten. Manche Vermieter rechnen den Strom jedoch nach Verbrauch separat ab. Das ist im Sommer meist zu vernachlässigen, kann im schwedischen Winter bei älteren Häusern mit reiner Elektroheizung aber mit 50 bis 100 Euro extra pro Woche zu Buche schlagen. Zudem fällt oft eine Pauschale für die Endreinigung an, sofern man diese nicht selbst übernimmt (meist zwischen 80 und 150 Euro).

Als Eigentümer eines schwedischen Ferienhauses musst du mit festen jährlichen Nebenkosten rechnen. Dazu gehören die kommunale Immobiliengebühr (*Fastigkeitsavgift*), die Gebäudeversicherung, Kosten für die Müllabfuhr, die Schornsteinfegergebühren für den Kamin sowie der Strom- und Internetanschluss. Für ein normal genutztes Ferienhaus belaufen sich diese Fixkosten im Schnitt auf etwa 1.500 bis 2.500 Euro pro Jahr – vorausgesetzt, das Haus wird im Winter nur frostfrei gehalten und nicht durchgehend voll beheizt.

Fazit: Schweden bietet faire Preise für Individualisten

Ein Ferienhausurlaub in Schweden ist im Vergleich zu All-Inclusive-Reisen oder Hotelurlauben in Südeuropa oft ein echter Preis-Leistungs-Sieger – besonders für Familien oder Gruppen, die sich die Kosten teilen. Und auch der Immobilienmarkt bietet für Individualisten, die bereit sind, ein paar Kilometer abseits der Hotspots in die wunderschöne småländische Natur einzutauchen, noch immer die Chance auf das bezahlbare, rote Traumhaus am See.

Häufige Fragen zu Wie teuer ist ein Ferienhaus in Schweden? (FAQ)

Wie hoch sind die Mietpreise in Schweden?

In der Hauptsaison (Juli/August) kosten Häuser für eine Familie zwischen 700 und 1500 Euro pro Woche.

Welche Kosten gibt es beim Kauf eines Ferienhauses?

Für ein charmantes Haus in Småland zahlt man etwa 80.000 bis 180.000 Euro.

Was sind typische Nebenkosten für einen Ferienhausbesitzer?

Festkosten wie Immobiliensteuer, Versicherung und Schornsteinfeger kosten im Schnitt etwa 1500 bis 2500 Euro pro Jahr.